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Für Carrera - Modelle 1:24 mit der Platinentechnik, die ab 2005
verwendet wird, lässt sich leicht eine Dauerbeleuchtung realisieren, bei
der das Licht 5 sec nachleuchtet. Das reicht für flackerfreies
Kurvenfahren und kurze Stops.
Der schwarze ELKO (100µF / 25V) wird entfernt und durch einen
mit größerer Kapazität ersetzt. Auf die Polung ist zu achten. Einer meiner
Ferrari GTCs wurde mit einen 3300µF ELKO bestückt. Dieser Wagen verfügt über
genug Platz. Bei anderen Modellen, wie dem Porsche C6, wäre der Einbau
des 3300µF ELKOs nicht möglich. Darum habe ich bei allen anderen Wagen
eine kKapazität von 2000µF verwendet. Hiermit wird für ca. 5s ein Nachleuchten der Vorder- und
Rücklichter erreicht. Als
Minimum empfehle ich eine
Gesamtkapazität von 500µF. Aus Platzgründen können die Kondensatoren
meist nicht
direkt angelötet werden. Zu empfehlen sind Verlängerungen aus isolierter
Litze. Draht ist absolut ungeeignet, weil er nicht flexibel ist.
Selbstverständlich kann auch das ein oder andere Steckersystem verwendet
werden, so dass der Kondensator nicht fest mit der Platine verlötet
werden muss.
Bisher konnte ich bei allen Modellen die
Kondensatoren unterbringen. Bei meinen Ferraris 330P habe ich aus
Platzgründen zwei 1000µF ELKOs verwendet. Die Variante der Aufteilung
eignet sich unter anderem auch für Evolution - Fahrzeuge ab 2005. Die
Kondensatoren habe ich mit Heißkleber fixiert und keine Verformung
an der Karosserie festgestellt. Dies gilt insbesondere für den Porsche
C6, bei dem der Kondensator hinter dem Armaturenbrett festgeklebt wurde.
Trotzdem ist bei der Hitzeentwicklung Vorsicht angebracht. Sicherlich kann man auch Zweikomponentenkleber verwenden, nur lässt der
sich nicht rückstandsfrei entfernen, falls man etwas ändern will.
Nach Auskünften von Carrera, ist der Kondensator nur für die
Beleuchtung zuständig und hat somit keine Auswirkung auf das
Fahrverhalten. Auch ich konnte keine Auswirkung
feststellen.

Ferrari
GTC
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Ferrari
330P
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Platine
mit Originalkondensator
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Motor und Getriebe Theorie
Übersetzung,
Drehzahl, Geschwindigkeit und Beschleunigung für Carrera - Modelle 1:24
ab 2005
Die folgende Tabelle beschreibt die theoretischen Auswirkungen auf das Fahrverhalten eines
Slotcars durch Wahl eines Motors mit einer Drehzahl von 18000 U/min oder 24000 U/min und
Kombination unterschiedlicher Übersetzungen. Als Referenz dient der standardmäßig verbaute Motor mit 18000
U/min und dem Übersetzungsverhältnis 10/50. Zum Beispiel hat der Motor
mit 24000 U/min und einer Übersetzung von 12/48 67% mehr Geschwindigkeit
und 7% mehr Beschleunigung als der Standardmotor mit der
Standardübersetzung. Die Achse mit den Reifen erreicht bei dieser
Beispielkonfiguration 6000 U/min.
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Zähne: Motor
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10
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12
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14
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Zähne: Hinterachse
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50
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48
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46
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Verhätlnis
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0,2
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0,25
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0,3
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Motor: U/min
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18000
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18000
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18000
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Hinterachse: U/min
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3600
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4500
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5478
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Geschwindigkeit
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0%
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25%
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52%
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Beschleunigung
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0%
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-20%
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-34%
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Motor: U/min
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24000
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24000
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24000
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Hinterachse: U/min
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4800
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6000
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7304
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Endgeschwindigkeit
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33%
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67%
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103%
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Beschleunigung
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33%
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7%
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-12%
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Motor und Getriebe im Praxistest
Die
Wagen
Typ
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Ferrari GTC Barron C.
Racing
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Ferrari GTC Barron
C.
Racing
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Chevrolet
Corvette Testcar
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Bestell-Nr.
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20200
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20200
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20204
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Heckmagnet
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entfernt
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entfernt
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entfernt
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Mittelmagnete
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unverändert
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unverändert
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unverändert
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Reifen der
Hinterachse
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Mit feinem Schleifpapier Außenkante
gebrochen und Lauffläche leicht angeraut.
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Mit feinem Schleifpapier Außenkante
gebrochen und Lauffläche leicht angeraut.
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Mit feinem Schleifpapier Außenkante
gebrochen und Lauffläche leicht angeraut.
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Reifen der
Vorderachse
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unverändert
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unverändert
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unverändert
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Zustand
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fabrikneu
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fabrikneu
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fabrikneu
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Einfahrzeit
des Originals
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10 min
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10 min
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10 min
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Einfahrzeit
des neuen Motors
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10 min
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10 min
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Motor
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18000 U/min
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24000 U/min
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24000 U/min
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Übersetzung
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10/50
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10/50
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12/48
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Bodenfreiheit
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Vorne und hinten höher gelegt
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Vorne und hinten höher gelegt
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Vorne und hinten höher gelegt
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Durchführung
Jeweils
zwei der oben aufgeführten Wagen wurden am Anfang einer zweispurigen 8 m
langen Teststrecke auf gleicher Höhe platziert. Anschließend wurden
beide Fahrregler gleichzeitig vollständig gedrückt. Nach ca. 5m
Fahrstrecke wurden beide Regler gleichzeitig losgelassen. Dieser Vorgang
wurde mehrmals wiederholt.
Beobachtung
Egal
auf welchen Spuren die Wagen fuhren, immer war der getunte Wagen deutlich
schneller als der Wagen mit dem Standardmotor. Der Vorsprung betrug dann
ca. 70 cm. Die zwei getunten Wagen blieben während der Testfahrt
immer auf gleicher Höhe und ein Vorsprung war nicht zu erkennen.
Ergebnis
Der
Einbau eines Tuningmotors bringt einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil.
Die Veränderung des Getriebes von 10/50 auf 12/48 scheint keine
Veränderung zu bringen.
Fazit
Die
Verwendung eines Tuningmotors lohnt sich auf jeden Fall. Auf die
zusätzliche Veränderung des Getriebes kann verzichtet werden.
Ausblick
Weitere
Test und Anregung von anderen Slotcarbesitzern könnten bei der Frage der
Getriebewahl weiterhelfen.
Beachten
Sie bitte die rechtlichen Hinweise im Impressum
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